Set #1

Hier habe ich ein recht einfaches Set zusammengestellt.
  
Hier die einzelnen Geräte von oben nach unten:

1. Sennheiser EW300
2. Korg DTR-2000 Digital Tuner
3. BOSS GX-700
4. TC Electronic G-Major
5. Nobels MS-4 Midi Switch (nicht sichtbar)
6. Marshall TSL 122
7. Nobels MF-2 Midi Footcontroller (nicht sichtbar)
8. CryBaby WahWah (nicht sichtbar)

Der beiden ersten Geräte müssen wohl nicht näher erwähnt werden; Sennheiser sorgt für kabellosen Sound und Korg für die korrekte Stimmung.

Das beliebte BOSS GX-700 (nicht mehr erhältlich) habe ich vor den Amp geschaltet. Es beinhaltet wohl die beliebtesten Effekte von BOSS aus der Bodentreterfraktion. Hiervon nutze ich das NoiseGate, den EQ, den OverDrive sowie den Chorus.

Das G-Major wurde parallel in den Einschleifweg des Amps geschaltet. Es werden lediglich Hall, Delay, Chorus und bei verzerrtem Sound das NoiseGate verwendet. Durch das Parallelschalten habe ich keine Umschaltpausen des Signals und kann zusätzlich die Klangfarbe verändern. Bei dieser Schaltung sollte man jedoch darauf achten, dass nicht an der Vorstufe und im Einschleifweg ein Phasen-Effekt (Chorus, Flanger etc.) geschaltet ist, sonst klingts nicht mehr und man bekommt ein unsauberes Signal. Es wird auch nicht das komplette Signal verändert sondern lediglich dem Dry-Sound beigemischt (das Mischungsverhälnis stelle ich am Amp ein). Den Chorus benutze ich also nur im Clean-Modus wobei beim GX-700 lediglich der EQ aktiv ist. Beim OverDive Sound lediglich das NoiseGate, Hall und Delay zum Einsatz.

Mit dem Midi Switch schalte ich die einzelnen Kanäle des Amps und den Tuner auf Mute.

Der Marshall spricht für sich; Röhrensound satt mit 3 unabhängig regelbaren Kanälen. Im Clean Sound nutze ich für die Lautstärkenanhebung bei Solis das G-Major.

Die verzerrten Sounds werden durch einen Crunch- und einen Lead-Kanal erzeugt, wobei der Lead-Kanal in der Lautstärke etwas angehoben wird. Bass und Höhen habe ich ebenfalls etwas erhöht, damit man es bei 'nem Solo richtig Krachen lassen kann.

Durch den parallelen Einschleifweg habe ich die Möglichkeit das eigentliche Signal dem bearbeitetem Signal beizumischen. Somit kann ich nach Wunsch den Sound mehr Wärme der Röhren geben und habe nicht so einen sterilen Effekt-Sound (hier handelt es sich schließlich um mein Blues Rock Equipment).

Die einzelnen Programme rufe ich mit dem Nobels MF-2 ab.

Vor das GX-700 habe ich noch das CryBaby geschaltet (muss wohl nicht näher erläutert werden).